Die Sorglos-Badsanierung

Badsanierung Tipps

Die 5 größten Badsanierungs-Fehler

Träume, Wünsche, Planung, Zeit und Geld fließen in eine Badsanierung. Schade, wenn Sie am Ende mit Ihrem neuen Bad so zufrieden sind wie mit den Restsemmeln des Vortags beim Bäcker. Diese Liste beschützt Sie vor trockenen Überraschungen.

1. Die Bad-Planung geschieht unter Zeitdruck

Der Wunsch eine Badsanierung anzugehen tragen viele Menschen seit Jahren mit sich. Ist der Startschuss für den Umbau endlich getroffen, setzten sich viele unter Druck und treffen vorschnelle Entscheidungen. Das kann besonders bei der Badplanung verheerende Folgen haben: beispielsweise wird die Bewegungsfreiheit um Waschbecken und Badewanne vergessen, die Tür lässt sich nicht mehr richtig öffnen, da wo die neue Toilette geplant wurde, ist keine Leitung vorhanden. Zudem wurde das Licht vernachlässigt, sodass Sie sich morgens plötzlich im Dunkeln frisieren müssen.

Profi-Tipp: Planen Sie schrittweise, aber stetig. Besprechen Sie mit einem Fachmann ihr neues Bad und fragen Sie nach Lage der Rohre, Funktionsbereiche und Elektroleitungen. Gehen Sie Ihren neuen Badplan einige Tage in Ihrem Kopf, unter verschiedenen Aspekten, durch:

  • Sind alle nötigen Leitungen und Rohre vorhanden?
  • Kommen sich die Funktionsbereiche in die Quere?
  • Habe ich überall genug Bewegungsfreiheit?
  • Ist der Stauraum praktisch angeordnet?
  • Sind die notwendigen Lichtquellen vorhanden?

2. Das alte Bad wird nicht fachmännisch geprüft

Wenn Ihr altes Badezimmer vor einem Angebot nicht von einem Fachmann besichtigt wird, sollten Sie skeptisch werden. Ohne eine Vor-Ort-Besichtigung können nur sehr vage Vermutungen zum Zustand Ihrer Bausubstanz gemacht werden. Diese Fehleinschätzung schlägt sich später in überraschenden Kosten nieder, die im Angebot nicht aufgeführt waren. Vor Ort kann der Fachmann selbst am besten Maß nehmen, um Fehlinstallationen zu vermeiden.

Profi-Tipp: Achten Sie drauf mit einem wirklichen Badsanierungs-Spezialisten zusammenzuarbeiten, um Überraschungskosten zu vermeiden. Dieser gibt Ihnen genaue Auskunft zu:

  • Zustand Ihrer Bausubstanz
  • Zustand Ihrer Rohre und Leitungen hinter der Wand
  • Wo die bisherigen Rohre und Leitungen verlaufen
  • Was bezüglich der angrenzenden Räume beachtet werden muss
  • Welche Funktionsbereiche Sie in Ihrem Bad unterbringen können

3. Das neue Bad wird nicht langfristig geplant

Bei der Badsanierung sollte Ihnen klar sein, dass ein Bad ca. ein Drittel der Lebensdauer eines Menschen hat. Das bedeutet, wenn Sie im Alter von 55 Jahren Ihr Bad renovieren, werden Sie es auch noch benutzen, wenn Sie 80 Jahre alt sind. Dann benötigen Sie vielleicht mehr Stützhilfen und eine bodenebene Dusche mit Sitzgelegenheit. Es wäre sehr ärgerlich, wenn Sie dann in eine erneute Badsanierung investieren müssten, obwohl Ihr Bad in gutem Zustand ist.

Profi-Tipp: Ein barrierefreies Bad muss nicht unattraktiv sein und es können schon frühzeitig die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden. Auf Wunsch kann Sie ein erfahrener Badplaner dazu beraten. Dabei werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • Ist genug Platz vorhanden, um auch im Nachgang Stützhilfen an zu bringen?
  • Wäre eine bodenebene Dusche mit Sitzgelegenheit auch jetzt schon eine Annehmlichkeit?
  • Ist genug Raumfreiheit für eine Gehhilfe oder Rollstuhl vorhanden, oder kann dieser mit minimalem Aufwand geschaffen werden?
  • Wie kann der Einstieg in die Badewanne erleichtert werden?
  • Ist eine erhöhte Toilette notwendig?

4. Es gibt keinen Bauleiter

Eine Badsanierung ist ein komplexes Bauprojekt. Das sollte Ihnen bewusst sein. Viele nehmen die Koordination der vielen Gewerke wie Installateur, Fliesenleger, Elektriker, Maler & Tischler auf die leichte Schulter. Dabei müssen die Prozesse aufeinander abgestimmt werden, damit keine kostspielige Arbeitszeit anfällt und den Rahmen Ihres Budgets sprengt. Ein erfahrener Bauleiter koordiniert die Absprachen zwischen den Gewerken und dem Auftraggeber, damit Sie den Umbau so stressfrei wie möglich erleben und das Budget eingehalten wird.

Profi-Tipp: Wenn Sie eine Firma für Ihren Badumbau beauftragen, dann fragen Sie, wer der Bauleiter ist und die Gewähr für Ihren Einbau übernimmt. Ein kompetenter Bauleiter kümmert sich um einen gelungenen Umbau und achtet auf folgende Abläufe:

  • Festlegung aller Arbeitsschritte
  • Besprechung des genauen Zeitplans
  • Sorgt für eine staubarme Sanierung
  • Koordiniert alle Abläufe
  • Überprüft regelmäßig den Fortschritt
  • Bespricht mit Ihnen Unvorhergesehenes
  • Übergibt Ihnen das Bad
  • Ist auch nach der Badsanierung Ihr Ansprechpartner

5. Niemand bedenkt, dass das Badezimmer regelmäßig geputzt werden muss

Ein glänzendes Traumbad, erkennt man beim Putzen. Die beste Badplanung ist nutzlos, wenn Sie danach mehr Mühe haben den Glanz aufrecht zu erhalten, als vorher. Viele waagerechte Fugen, spitze Ecken, Rillen, Kanten und schwer zugängliche Stellen hinter den Armaturen können nach einer Badsanierung zu lästigen Gesellen werden. Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrem Badplaner nach Installationen für ein pflegeleichtes Bad.

Profi-Tipp: Ein moderner Badsanierungs-Profi weiß wie Sie lästigen Schimmel und unsaubere Staubecken im Bad vermeiden. Er berät Sie schon bei der Badplanung zu einem pflegeleichten Bad und achtet auf folgende Details:

  • Geradlinige Planung ohne spitze Ecken oder unzugängliche Stellen vermeiden Schmutzmagneten
  • Schmutzabweisende Oberflächen
  • Fugenlose oder fugenarme Wandgestaltung und Verfliesung
  • Wenig Glaseinsatz bei der Dusche
  • Wandhängende Montagen, damit Sie unter WC und Badmöbeln einfach wischen können
  • Unterputzarmaturen sind unkomplizierter in der Reinigung
  • Spülrandlose WCs vermeiden Schmutzstellen im Inneren des WCs

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